Der Höhepunkt dieses Schulhauses liegt zweifellos auf dem Dach: In luftiger Höhe befinden sich hier die zwei Sportflächen sowie der Pausenplatz. Die beengten Verhältnisse des Grundstücks machten die Architekturschaffenden erfinderisch und die Stadt zeigte sich offen für den ungewöhnlichen Ansatz, Aussenräume auf dem Dach zu platzieren. Den Wettbewerb für dieses Schulhaus hatte die Stadt 2016 ausgeschrieben, erstmals mit ökologischer Nachhaltigkeit im Kriterienkatalog: zu dieser Zeit ein Novum. Gekrönt wird die Dachlandschaft von einer bewegten Pergola aus PV-Modulen: Sie ist Kraftwerk, Sonnen- und Regenschutz in einem. Dass der Bau von einer Holzstruktur getragen wird, sieht man ihm von aussen nicht an. Die halbrunden Fassadenelemente und die Spindeltreppen, die das Dach auch dem Quartier zugänglich machen, geben dem Haus seinen spielerischen Ausdruck und verweisen auf die Nutzung für Kinder.
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