Mit einfachen Mitteln einen grossen Mehrwert schaffen, das gelingt der neuen Bus Station beim Hauptbahnhof in Zürich. War die Haltestelle mit dem temporären Container als Warteraum zuvor in einem dürftigen Zustand, ist sie dank dem überhohen, in petrolgrüne Platten gehüllten Holzbau zu einem veritablen Ankunftsort geworden. Mit den neuen Haltekanten ist die Station nun auch rollstuhlgängig. Die Struktur des Stationsbaus basiert auf einem regelmässigen Raster; unter einem weit auskragenden Dach sind die Nutzungen aufgereiht: Billettschalter, Warteraum, Toiletten und Pausenraum für die Buschauffeure. Für 15 Jahre soll das Haus stehen, deshalb ist seine Demontierbarkeit Programm. Das Provisorische trägt es nicht nach aussen, es wirkt filigran, hochwertig und grosszügig: ein gelungener Auftakt für so manche Busreise.
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